Brink bringt es!

Ego Shooter sind das Genre, welches im Bereich der Videospiele in den letzten Jahren wohl den größten Hype ausgelöst hat. Die Anfänge waren dabei Eg Shooter wie Call of Duty, doch erst Halo auf der Microsoft Xbox konnte Millionen von Spielern weltweit begeistern. Seitdem erscheinen regelmäßig neue Ego Shooter, die in erster Linie auf eine umwerfende grafische Präsentation setzen. Neuerungen im Gameplay findet man dagegen eher selten. Doch es gibt auch Videospiele aus dem Genre, die einen anderen Ansatz verfolgen. Dazu gehört beispielsweise Brink, welches von Bethesda Softworks entwickelt wurde.

Brink ist dabei ein Ego Shooter, der auf sehr geteilte Meinungen gestoßen ist. Das liegt sicher auch daran, dass sich die Erwartungen an Videospiele von Spieler zu Spieler unterscheiden. Obwohl Brink nämlich ein Ego Shooter ist, unterscheidet sich das Game von seinem Ablauf her durchaus von anderen Titeln aus dem Genre. So ist man in Brink zuerst dazu aufgefordert, sich für eine von zwei Seiten zu entscheiden, die jeweils die Bedrohung der futuristischen Wasserstadt “Ark” auf andere Art und Weise lösen wollen. Es gibt somit keine pauschal gute oder böse Seite, denn jede Seite verfolgt ihre eigenen, nachvollziehbaren Ziele. In einem Team von jeweils fünf Spieler tritt man dann zum Spiel an. Wie andere Videospiele es mittlerweile vormachen, so wird auch in Brink die Steuerung anfangs ausführlich in einem Tutorial erklärt.

Das ist auch notwendig, denn der Ego Shooter Brink bietet viele Möglichkeiten, die man aus anderen Spielen so nicht kennt. In Brink ist es wichtig, dass man im Team miteinander arbeitet und die Vorteile der verschiedenen Klassen ausnutzt. Das Ziel des Spiels ist es, in jedem Level bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Als Hacker muss man dabei Computer knacken, als Mediziner die Verbündeten heilen und als Schütze den Weg freihalten. Wo andere Videospiele darauf setzen, dass der Einzelne erfolgreich ist, wird in Brink dabei der Teamgeist belohnt. Wer sich mit diesem ungewöhnlichen Konzept in einem Ego Shooter anfreunden kann, wird mit Brink sicherlich seinen Spaß haben.

Pflanzen gegen Zombies

Manche Online Spiele und Browsergames sind zwar richtig gut gemacht, doch gegen ein traditionelles Konsolenspiel kommen Browsergames und Online Spiele nur selten an. Der Grund dafür ist, dass sie oftmals deutlich mehr Umfang bieten, als es beispielsweise bei Browsergames der Fall ist. Die Optik ist dabei weitaus weniger entscheidend, denn auch ein optisch eher simples Spiel kann durch seinen Umfang und durch sein Gameplay absolut überzeugen. Ein gutes Beispiel dafür ist das coole Konsolenspiel Pflanzen gegen Zombies aus dem Hause Popcap Games. Auch wenn der Entwickler für andere Online Spiele wie Bejeweled oder Zuma bekannt geworden ist, so hat er auch abseits der Online Spiele und Browsergames bewiesen, dass man tolle Spiele programmieren kann.

Pflanzen gegen Zombies versetzt den Spieler dabei in die Lage, dass er sein Haus beschützen muss. Dieses wird zu verschiedenen Tageszeiten von Zombies angegriffen. Um das Haus zu verteidigen, kann man dabei auf der linken Seite des Bildschirms Pflanzen in den Boden setzen, die mit Erbsen schießen. Kommt nun ein Zombie von der rechten Bildschirmseite gelaufen, werden die Pflanzen aktiv und feuern auf den Zombie. Mit laufender Spielzeit werden nicht nur die eigenen Pflanzen stärker und besser, auch die Zombies werden widerstandsfähiger. Mal haben sie einen Eimer auf dem Kopf, mal springen sie an einer Stange über im Boden platzierten Fallen. Man muss so verschiedene Taktiken anwenden und auch Zombies im Swimming Pool abwehren, um die Untoten abwehren zu können.

Da man in verschiedenen Spielmodi aktiv sein kann, ist der Umfang riesig. Hier können andere Online Spiele oder Browsergames in der Regel nicht mithalten. Spezielle Missionen oder Abwandlungen des Spielprinzips bringen zudem Abwechslung ins Spiel. Die bunte Grafik mit ihrem Comic-Look weiß dabei zu gefallen. Die Animationen des Spiels sind sehr witzig geworden. Die Musik hält sich dezent im Hintergrund, während die Soundeffekte perfekt zum Spielgeschehen passen.

Resident Evil Revelations

Seit Ende Januar 2012 ist mit Resident Evil Revelations ein Videospiel für den Nintendo 3DS erhältlich, welches man als Fan der Serie unbedingt gespielt haben sollte. Das Computerspiel wurde bereits vor dem Release des 3DS angekündigt. Dabei ist das Videospiel Resident Evil Revelations exklusiv von Capcom für den 3DS entwickelt worden. Das Computerspiel beginnt damit, dass die aus dem ersten Teil der Serie bekannte Jill Valentine zusammen mit ihrem neuen Partner Parker ein verlassenes Schiff, die Queen Zenobia, erkundet. Die Atmosphäre im Videospiel ist dabei spannend und gut umgesetzt. Das Licht flackert während eines Gewitters, Blitze zucken am Himmel. Als Spieler fühlt man sich in dem Computerspiel, als würde man erneut das alte Herrenhaus aus dem ersten Teil erkunden. Immer wieder trifft man auf verschlossene Türen, die bestimmte Symbole tragen. Die dazu passenden Schlüssel wollen allerdings erst noch gefunden werden.

Die Gegner im Videospiel Resident Evil Revelations sind diesmal keine Zombies, sondern andere mutierte Wesen. Sie lechzen trotzdem nach menschlichem Fleisch, genauso wie die wilden Wölfe und andere Kreaturen, denen man im Computerspiel begegnet. Das Videospiel ist dabei in verschiedene Episoden unterteilt. Vor jeder Episode werden dabei die Ereignisse des letzten Kapitels noch einmal zusammengefasst. Man verliert so den roten Faden der Geschichte nicht aus den Augen, selbst wenn man unterwegs das Computerspiel spielt und es immer wieder pausiert. Resident Evil Revelations spielt dabei an verschiedenen Schauplätzen und bringt unterschiedliche Charaktere mit ins Spiel, die Fans der Serie zum Teil bereits kennen.

Die Steuerung im Videospiel Resident Evil Revelations wurde überzeugend umgesetzt. Das Computerspiel unterstützt das neue Circle Pad Pro von Nintendo, welches dem 3DS einen zweiten Analogstick spendiert. Damit geht das Spielgeschehen sehr schnell und flüssig von der Hand. Der Umfang beträgt gut zehn Stunden, wobei ein weiterer Spielmodus, der auch kooperativ gespielt werden darf, den Spielspaß im Computerspiel noch einmal verlängert. Wer auf Action und Horror steht, sollte Resident Evil Revelations somit unbedingt gespielt haben.

Kingdoms of Amalur: Reckoning

In der offenen Welt von Amalur spielt das Videospiel Kingdoms of Amalur: Reckoning für Xbox 360, Playstation 3 oder den PC. Das von Electronic Arts veröffentlichte Videospiel beginnt da, wo andere Konsolenspiele sonst aufhören: Mit dem Tod des eigenen Helden. Dieser wird in einem Seelenstrudel allerdings neu zum Leben erweckt. So darf man als Spieler selbst an der Gestaltung seines Helden beteiligt sein und diesen, wie es für Konsolenspiele aus dem Bereich der Rollenspiele typisch ist, bis zu einem gewissen Grad nach den eigenen Vorlieben gestalten.

Das Videospiel Kingdoms of Amalur: Reckoning wurde dabei ursprünglich als MMORPG entworfen. Man entschied sich im Laufe der Entwicklung allerdings dafür, ein Rollenspiel daraus zu machen. Man merkt dem Videospiel zwar seinen Ursprung an, allerdings wurde die für Konsolenspiele typische, sehr einfache und intuitive Steuerung optimal ins Spiel integriert. Mit den Tasten des Joypads manövriert man seinen Charakter durch die weitläufigen Areale und besiegt dabei Gegner. Dies geschieht mit verschiedenen Waffen und mächtigen Zaubern. Wo andere Konsolenspiele dabei die Entwicklung des Charakters fest vorschreiben, ist in Kingdoms of Amalur: Reckoning alles dem Spieler überlassen. Mit jedem Aufstieg eines Levels darf man die Fähigkeiten in den Kategorien verteilen, die man selbst am besten findet. Ob der Charakter also eher ein im Kampf begabter Ritter, ein schleichender Schurke oder ein mächtiger Zauberer wird, hat der Spieler selbst in der Hand.

Die umfangreiche Welt und die vielen Aufgaben in dem Spiel braucht einen Vergleich mit der Konkurrenz nicht zu scheuen. Die Welt von Amalur wirkt zwar bunter als viele andere Konsolenspiele die Spielwelt darstellen, jedoch kann man als Spieler trotzdem drin versinken. Viele Nebenaufgaben und zahlreiche Sammelgegenstände sorgen dafür, dass man etliche Stunden mit dem Videospiel verbringen will. Die frei zu erkundende Welt weckt dabei schnell den Forscherdrang in jedem Spieler. Wer also mal wieder ein paar Stunden in einer fantastischen Spielwelt versinken möchte, liegt bei Kingdoms of Amalur: Reckoning absolut richtig.